Wie nah ist nah genug? Eine wichtige Frage, die sich Unternehmen stellen sollten, wenn sie im Zusammenhang mit Kundenbindung und digitalen Personalisierungsmöglichkeiten am Point of Sale arbeiten. Eine Antwort auf die Frage liefert die aktuelle Untersuchung von RichRelevance, für die im August 1028 Teilnehmer befragt haben.

(Bildquelle Personalisierung am PoS: Syda Productions via Shutterstock)
Personalisierung ist ein zweischneidiges Schwert, denn schnell ist der Grat überschritten und Kunden fühlen sich belästigt und unwohl. Auch wenn Kunden das Smartphone dazu nutzen, um sich über Produkte zu informieren oder um sich im Laden zu orientieren, empfinden viele die Technik als unangenehm und lästig, wenn sie nicht mehr aktiv gesteuert werden kann. Dies passiert zum Beispiel dann, wenn personalisierte Werbung durch Gesichtserkennung gesteuert wird.
„Unsere Umfrage zeigt deutlich, dass Mobile ein nicht mehr wegzudenkender Trend ist. Retailer sollten diese Entwicklung nicht verpassen und ihr Geschäft darauf ausrichten: Sei es mit Mobile-Commerce zum Abverkauf von Produkten oder um Kunden bei der Kaufentscheidung zu unterstützen und auf Rabatt- oder Couponaktionen aufmerksam zu machen“, erklärt Matthieu Chouard, Vice President und General Manager EMEA bei RichRelevance. „Was bei deutschen Konsumenten jedoch noch immer auf Misstrauen stößt, ist die Personalisierung des Ladengeschäfts. Hier geht die Privatsphäre vor. Wir raten Retailern daher, dieses Thema mit Vorsicht zu genießen“, führt Chouard weiter aus.

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