Wenn Zalando nicht selbst aktiv dafür sorgt, in die Schlagzeilen zu gelangen, beispielsweise durch den Start ihrer WhatsApp-Beratung Zalon Chat oder den Test von Same-Day-Delivery-Angeboten in Köln und Berlin, wird dies einfach von anderen übernommen. So ist der Mode-Händler dafür verantwortlich, dass die Schweizer Exportzahlen in den Sparten Schuhe und Kleidung seit dem Launch von Zalando exponentiell in die Höhe gestiegen sind.

(Bildquelle Export-Laptop: Rawpixel via Shutterstock)
Als erfolgreiches StartUp schafft man es manchmal sogar eher unfreiwillig in die Schlagzeilen: Wie der Schweizer Blog Carpathia berichtet, hat der Mode-Händler Zalando dafür gesorgt, dass das Nachbarland im ersten Halbjahr 2015 rekordverdächtige Zahlen im Export-Bereich vorweisen kann. Der Grund dafür ist das eigentliche Faszinierende an dem ganzen Thema, denn die hohen Zahlen kommen größtenteils durch die steigende Anzahl an Retouren – gerade im Bereich Schuhe und Kleidung – zustande.
Die Schweizer Handelszeitung spricht hier sogar vom sogenannten „Zalando-Effekt“: Seit dem Launch des Online-Shops vor etwa vier Jahren nimmt die Zahl der Retouren immer mehr zu. Diese Rücksendungen werden vom Zoll zu den Exporten gezählt: „Werden Waren in die Schweiz geliefert, ist nämlich noch nicht klar, ob die Waren wieder zurückgesendet werden“, schreibt die Handelszeitung zu dem Grund für dieses Verfahren.
Kommentar schreiben