Google befindet sich seit geraumer Zeit in einem Streit mit der EU und einigen Unternehmen. Grund sind die vermeintlich wettbewerbswidrigen Geschäftspraktiken des US-Konzerns. Nun wurde eine Plattform für Schadensersatzklagen gegen Google ins Leben gerufen.

(Bildquelle Recht: montego via Shutterstock)
Die neue Plattform für Schadenersatzklagen gegen Google wurde von der US-Anwaltskanzlei Hausfeld und dem Beratungsunternehmen Avisa mit Sitz in Brüssel ins Leben gerufen. Die Plattform diene dazu, dass die „Opfer von Googles nicht auf Wettbewerb beruhenden Geschäftspraktiken in Europa“ potenzielle Klagen gegen den US-Konzern evaluieren können, wie es bei DiePresse.com heißt.
Die Plattform mit dem Namen GRIP (Google Redress & Integrity Plattform) hat demnach zwei Ziele: Zum einen sollen die „Opfer von Google“ Entschädigung erhalten. Zum anderen soll die Neutralität der Suche im Internet sichergestellt werden. Aber GRIP will sich nicht nur auf die Google-Suche beschränken: Alle Dienste des US-Konzerns stehen im Fokus der Plattform, also auch das Android-Betriebssystem, Youtube, Google Shopping und auch Maps.
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