Karstadt stellt sein Omnichannel-Konzept ein. Die Absicht des Unternehmens, den umfassenden, kanalübergreifenden Service nicht mehr anzubieten, sorgte für Verwunderung und Kritik. Nun erklärt E-Commerce-Chef Klaus Haensch die Strategie.

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Karstadt wird sein Online-Sortiment reduzieren und Stellen streichen. Das Omnichannel-Konzept wird das Unternehmen nicht weiterführen. Zu diesem Schritt habe man sich entschieden, „um nicht wie die meisten Händler im Internet Geld zu verbrennen“, wie es hieß. In der Branche sorgte die Entscheidung für Verwunderung und Kritik.
Nun erklärte Klaus Haensch, E-Commerce-Leiter von Karstadt, im Interview mit der Internet World den strategischen Schwenk. Karstadt peilt vorerst mit der neuen Strategie einen Online-Umsatz im zweistelligen Millionenbereich an. Damit agiere Karstadt aber „nicht zögerlich, sondern kaufmännisch sinnvoll“, erklärt Haensch. „Wir wollen und werden online Geld verdienen.“ Deshalb konzentriere Karstadt sich nun auf Warenbereiche, die man mit den bestehenden Systemen „sehr gut anbieten“ könne. Ziel sei es nicht, alle Warengruppen mit nur durchschnittlicher Leistung anzubieten.
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