Das Thema E-Food wird immer stärker diskutiert, doch die vermeintliche Revolution auf dem Lebensmittelmarkt strauchelt noch. Eine aktuelle Studie des EHI zeigt, welche Probleme es derzeit noch im Online-Handel mit Lebensmitteln gibt.

(Bildquelle Lebensmittel: Elena Elisseeva via Shutterstock)
Noch läuft der Online-Handel mit Lebensmitteln nicht wirklich rund, auch wenn immer mehr Anbieter auf dem Markt aktiv sind. Neben Kühlschäden oder zu langen Lieferzeiten bekommen die Kunden mitunter auch Lebensmittel geliefert, die sie gar nicht bestellt haben. Das zeigt nun eine EHI-Studie, die dem Handelsblatt exklusiv vorliegt. Das Institut hat in der Studie 250 Online-Shops untersucht.
„Wir haben bei Testbestellungen mit bundesweiter Paketlieferung teilweise Probleme mit der Frische festgestellt“, erklärt Sascha Berens, Online-Experte des EHI. Der Großteil der Anbieter vermeidet vielleicht auch gerade aus diesem Grund den Handel mit frischen Lebensmitteln: Rund zwei Drittel der Online-Händler bieten ausschließlich haltbare Lebensmittel an. Nur jeder dritte Händler vertreibt Käse, nur jeder fünfte wagt sich an Obst und Gemüse. Noch schwieriger scheint der Handel mit frischem Fisch (14 Prozent) und Tiefkühlprodukten (10 Prozent) zu sein.
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