Mit dem Schritt in den Omnichannel-Handel wollte Karstadt wieder Fahrt aufnehmen und seinen Kunden einen umfassenden Service bieten. Doch das Modell scheint gescheitert. Nun werden Sortimente gestrichen und Mitarbeiter entlassen.

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Aus für das Omnichannel-Konzept von Karstadt. Das Traditionsunternehmen streicht Sortimente und entlässt Mitarbeiter, „um nicht wie die meisten Händler im Internet Geld zu verbrennen“, wie die Internet World schreibt. Grund für die Sortimentsstreichung: Kinderspielzeug lasse sich online nicht profitabel verkaufen und Mode ist mit zu hohen Retourenquoten behaftet. Stattdessen wolle Karstadt nun verstärkt Artikel rund um die Haushaltsführung, sowie Elektronikartikel im Netz verkaufen.
„Wir verfolgen zwar kein klassisches Omnichannel-Konzept mehr, aber Warenhaus und Online-Shop haben natürlich denselben Absender: Karstadt“, habe der neue E-Commerce-Chef Klaus Haensch zu der Umstellung gesagt. Sein Vorgänger, Terry von Bibra hatte Anfang des Jahres auf eigenen Wunsch den Posten geräumt. Die aktuelle Entwicklung lässt vermuten, dass von Bibra mit der Einstellung des Unternehmens zum Omnichannel unzufrieden war.
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