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Gebrauchte Produkte: Amazon stellt Trade-In-Service ein

Veröffentlicht: 04.08.2015
imgAktualisierung: 04.08.2015
Geschrieben von: Tina Plewinski
Lesezeit: ca. 2 Min.
04.08.2015
img 04.08.2015
ca. 2 Min.
Amazon wird künftig keine gebrauchten Produkte wie Bücher und Smartphones mehr ankaufen. Der Konzern schließt zum 31. August 2015 seinen Trade-In-Service.


Amazon Trade-In gab Kunden bisher die Möglichkeit, gebrauchte, nicht mehr benötigte Produkte an Amazon zu schicken und dafür Gutscheine der Plattform zu erhalten. Doch anscheinend setzt der Konzern künftig andere Schwerpunkte, denn der Service mit den ausrangierten Produkten wird komplett eingestellt.

 

Amazon-Logo auf Smartphone

Twin Design / Shutterstock.com

„Ausmisten lohnt sich. Schaffen Sie Platz und belohnen Sie sich mit einem Amazon Gutschein.“ – Mit diesem Slogan warb Amazon bisher für sein hauseigenes Trade-In-Programm. Hier konnten User Zuhause mal ordentlich reinemachen und gebrauchte Bücher und DVDs, Videospiele, Handys oder auch Tablets zusammenpacken, an Amazon schicken und sich somit einen Gutschein sichern. Die Höhe der entsprechenden Gutschrift wurde dabei von einem „Bewerter“ festgelegt, der die einzutauschenden Produkte prüft und einschätzt.

Amazon Trade-In schließt: Stichtag ist der 31. August 2015

Doch so verlockend das Angebot für viele Kunden bisher auch war, das Trade-In-Programm steht vor dem Aus. Und wie bei Amazon so üblich, tut der Konzern nichts mit halber Anstrengung, sondern geht auch hier mit Feuereifer vor: Bereits zum 31. August wird der Service eingestellt. – So heißt es auf dem Banner, der die Kunden auf der Amazon Trade-In-Seite in Empfang nimmt:

 

Screenshot: Amazon schließt Trade-In

 

Das heißt, nach diesem Zeitpunkt können Kunden keine gebrauchten Bücher, Tablets oder sonstige Produkte mehr über das Trade-In-Programm eintauschen. Bis es jedoch so weit ist, kann der Service wie gewohnt genutzt werden. Außerdem heißt es bei Amazon: „Stellen Sie bitte sicher, dass Sie Ihren Eintausch innerhalb von 7 Tagen versenden (Poststempel ist ausschlaggebend). Sendungen, die Sie später versenden oder die erst nach dem 21. September 2015 bei uns eingehen, können nicht mehr bearbeitet werden und werden kostenlos an Sie zurückgesendet.“

Auf die Frage, ob es künftig eine Alternative zum bisherigen Trade-In-Programm geben wird, verweist Amazon lediglich auf den „Marketplace“. Warum Amazon den Service einstellt, wird nicht weiter preisgegeben. Es scheint, als wolle man sich künftig anderen – wichtigeren – Bereichen widmen.

Veröffentlicht: 04.08.2015
img Letzte Aktualisierung: 04.08.2015
Lesezeit: ca. 2 Min.
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Tina Plewinski

Tina Plewinski

Tina fokussiert sich auf Amazon, Marketingstrategien und digitale Plattformen – inklusive der Schattenseiten wie Online-Kriminalität.

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