Die Vermittlung von Dienstleistungen über das Internet ist ein Branchenbereich, der in den vergangenen Monaten und Jahren ein gigantisches Wachstum hinlegen konnte. Auch Reinigungskräfte profitierten von dieser Entwicklung. Nun schließt jedoch einer der Pioniere in diesem Sektor: Das US-Putzdienst-StartUp Homejoy war juristischen Schwierigkeiten nicht gewachsen und muss nun aufgeben.

(Bildquelle Putz-Utensilien: Africa Studio via Shutterstock)
Nur drei Jahre nach seiner Gründung schließt das StartUp Homejoy seine Pforten. Bereits zum 31. Juli 2015 soll die Putzdienst-Vermittlung eingestellt werden. Ein herber Schlag für die gesamte Branche, schließlich galt Homejoy lange Zeit nicht nur als Vorzeigemodell, sondern gehörte auch zu jenen Jungunternehmen, die die Popularität der digitalen Dienstleistungs-Vermittlung vorangetrieben haben.
Wie die Süddeutsche berichtet, haben sich die Macher hinter Homejoy vom bekannten Taxi-Anbieter Uber inspirieren lassen und wollten durch globale Expansion einen milliardenschweren Markt erschließen. Solche hochgesteckten Pläne riefen dann auch namhafte Geldgeber wie Google auf den Plan. Alles in allem konnte sich das StartUp im Laufe der Zeit knapp 40 Millionen US-Dollar sichern. Doch dieses Geld allein konnte den langfristigen Erfolg augenscheinlich nicht garantieren, denn mit bekannten Konkurrenten (wie dem Rocket Internet-Putzdienst Helpling) war (und ist) der Druck innerhalb der Branche enorm.
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