Die Digitalisierung zeigt nun auch immer stärker ihre Auswirkungen auf den Möbel-Handel: Wer keine Digital-Strategie hat, könnte in ernste Schwierigkeiten geraten. Bis 2020 soll jedes dritte stationäre Möbel-Geschäft vor dem Aus stehen.

(Bildquelle Möbel-Planung: Sergey Peterman via Shutterstock)
„Dramatische Veränderungen durch die Digitalisierung der Handelslandschaft bis 2020“ kündigt das Thesenpapier des ECC Köln und Mücke, Sturm & Company an. Gemeint ist der Möbel-Handel, der gerade so richtig von der Digitalisierung erfasst wird. Die Prognose: Jedes dritte stationäre Möbel-Geschäft soll bis 2020 vor dem Aus stehen. Es ist eine Aussage, die vor einigen Jahren (und immer noch) auch auf den Online-Handel im Allgemeinen ausgesprochen wird: Die Digitalisierung tötet den stationären Handel.
Doch dass es bei Weitem nicht so einfach ist, zeigt die Erfahrung. Abstreiten lässt sich allerdings nicht, dass der Handel im Wandel ist – ein Wandel, auf den nun auch der Möbel-Handel reagieren muss, wie die Autoren richtig feststellen: „Die Digitale Transformiation trifft nun auch den Möbel-Handel mit voller Wucht“, erklärt Achim Himmelreich, Partner bei Mücke, Sturm und Company. „Es werden nur Möbel-Händler mit einer umfassenden Digitalstrategie überleben, deren Angebot für den Kunden das Beste aus dem stationären und digitalen Handel kombiniert.“
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