Online-Marktplätze sind eine relativ bequeme Art, einen weiteren Vertriebskanal zu erschließen. Für viele Händler bilden sie sogar den ersten Einstieg in den E-Commerce – eine aktuelle Studie hat nun ermittelt, wie es um die Online-Marktplätze in Deutschland aussieht.

(Bildquelle Online-Handel: Ivelin Radkov via Shutterstock)
Drei Viertel der Händler sind der Meinung, dass Online-Marktplätze den Einstieg in das Online-Geschäft vereinfachen können. Doch bei der Wahl des Marktplatzes stehen die Händler vor der großen Frage: Welchen Marktplatz soll ich nutzen? Die wichtigsten Kriterien für Händler sind laut der Studie von eCommerce Leitfaden „der Bekanntheitsgrad, das Image des Online-Marktplatzes und die Benutzerfreundlichkeit“.
Zweitrangig bei der Wahl sind Abwicklung von Versand und Retouren sowie kostenpflichtige Marketingmaßnahmen. Es gibt aber auch Gründe, die für einige Händler gänzlich gegen die Nutzung von Online-Marktplätzen sprechen: hohe Gebühren, zu starke Abhängigkeit vom Betreiber und niedrige Umsätze. So sagen knapp zwei Drittel der Händler, die früher auf einem Marktplatz gehandelt haben, dass die Gebühren der Ausstiegsgrund waren. Unter den Händlern, die noch nie auf einem Marktplatz gehandelt haben, schrecken die Gebühren jeden Dritten ab.
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