Die Griechenland-Krise ist eskaliert, das Land steht vor der Pleite. Doch wie wirkt sich das auf den internationalen Online-Handel aus? Müssen Online-Händler nun Exporteinbrüche befürchten? Eine Betrachtung.

(Bildquelle Griechenland-Krise: danielo via Shutterstock)
Die Griechenland-Krise hält seit Monaten die EU in Atem. Nun ist das Land offiziell pleite, doch ganz abgeschlossen scheint das Drama nicht zu sein. Wie die Zeit heute meldet, soll der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras nun doch einlenken wollen. Doch wie wirkt sich die Situation in Griechenland eigentlich auf den übrigen europäischen und den deutschen E-Commerce aus?
Eine solche Betrachtung hat A-Commerce durchgeführt. Dabei zeigt sich an einer Statistik des europäischen Dachverbandes Ecommerce Europe aus dem Jahr 2013, dass es sich bei Griechenland um einen eher kleinen Markt handelt – lediglich 3,2 Milliarden Euro ist er wert, weist aber ein Wachstum von 25 Prozent zu diesem Zeitpunkt auf. Das liegt deutlich über dem gesamteuropäischem Wachstum, was bei 17,5 Prozent lag. Die vergleichsweise hohen Warenkorbwerte von durchschnittlich mehr als 1.300 Euro entfallen aber hauptsächlich auf Dienstleistungen und Urlaub. Der Online-Handel mit Waren macht gerade einmal 40 Prozent des Marktes aus.

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