Im Februar 2015 wurde eine schwerwiegende Sicherheitslücke im Shopsystem Magento entdeckt, die es Angreifern ermöglicht, Kreditkarteninformationen zu stehlen. Inzwischen hat Magento einen Security-Patch veröffentlicht, doch viele Online-Shop sind noch immer ungeschützt. Händler sollten ihr System dringend überprüfen und gegebenenfalls aktualisieren.

(Bildquelle Sicherheitslücke: Maksim Kabakou via Shutterstock)
Die Sicherheitslücke im Shopsystem Magento betrifft noch immer eine große Zahl der Installationen – das hat verschiedene Magento bestätigt. Grund ist, dass viele Magento-Installationen noch immer nicht aktualisiert wurden. Um die Sicherheitslücke zu schließen, sollten Online-Händler nun dringendst ihre Magento-Version überprüfen und gegebenenfalls den Security-Patch „SUPEE-5344“ installieren. In der aktuellen Version CE 1.9.1.1 ist der Patch bereits enthalten. Wer sich unsicher ist, ob der Patch erforderlich ist, kann das Online-Tool des Magento-Hosters Byte nutzen, um die eigene Installation zu überprüfen.
Die Sicherheitslücke namens Shoplift Bug im Magento-System war im Februar 2015 entdeckt worden. Der Sicherheitsexperte Peter Gramantik hatte ein Script entdeckt, mit dem die POST-Abfragen mitgeschnitten werden können. Dabei hätten Angreifer vor allem Kreditkartendaten im Visier. Zudem könnten Angreifer über das Checkout-Modul des Shopsystems an Zahlungsinformationen der Kunden kommen.
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