Bisher waren nur Produkte für das Prime-Angebot zugelassen, wenn sie direkt von Amazons Logistikzentren aus verschickt wurden. Nun bahnt sich ein Umbruch an: Das US-Unternehmen will künftig auch andere Versandzentren zulassen.

(Bildquelle Schnelle Lieferung: Olivier Le Moal via Shutterstock)
Amazon lässt nun auch Produkte für sein Prime-Programm zu, wenn sie aus den Logistikzentren von den Händlern selbst verschickt werden. Das ist ein gewaltiger Umbruch in der Politik des US-Unternehmens, denn bisher mussten Händler ihre Produkte von einem Amazon-Logistikzentrum in Zuge des Fulfillment-by-Amazon-Programms verschicken lassen, um für Prime zugelassen zu sein. Amazon hat diesen Schritt nicht angekündigt und rollt die Neuerung offenbar schrittweise aus, wie das Wall Street Journal berichtet.
Damit könnte Amazon die Zahl der Produkte, für die der Zwei-Tage-Versand für Prime-Kunden gilt, „drastisch erhöhen“. Brad King, Präsident des Online-Mode-Händlers Webzom, habe bereits vor zwei Monaten die Einladung erhalten, Teil von Amazon Prime zu werden. Grund sei die konstante Versandleistung seines Unternehmens gewesen.
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