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Google macht sich transparenter

Veröffentlicht: 02.06.2015
imgAktualisierung: 02.06.2015
Geschrieben von: Giuseppe Paletta
Lesezeit: ca. 2 Min.
02.06.2015
img 02.06.2015
ca. 2 Min.
Google gibt sich transparenter und hat neue Einstellungsmöglichkeiten und eine Übersichtsseite gelauncht.


Welche Daten hat Google über mich gespeichert? Fragen dieser Art möchte Google jetzt in einer neuen Transparenzoffensive beantworten. Das Unternehmen hat neben einer Übersichtsseite für die Nutzer auch einen neuen, zentralen Menüpunkt eingeführt.

Google gibt sich transparenter.

(Bildquelle Google: Yeamake / Shutterstock.com)

Google macht einen Schritt auf die Datenschutzkritiker zu. Das Unternehmen hat eine neue Transparenzoffensive gestartet. Wer wissen möchte, was Google über ihn gespeichert hat, kann das jetzt auf der zentralen Übersichtsseite tun. Zudem bekommen die Nutzer weitere Möglichkeiten, die Speicheraktivitäten von Google einzuschränken.

Neue Einstellungsmöglichkeiten und Übersichtsseite

„Wenn ihr uns eure persönlichen Informationen anvertraut, erwartet ihr natürlich auch starke Einstellungsmöglichkeiten und einfach verständliche Antworten auf eure wichtigsten Fragen. Unsere Launches heute sind nur ein weiterer Schritt für uns, euch und eure Informationen bei Google zu schützen. Es werden noch weitere Verbesserungen kommen, und wir freuen uns auf euer Feedback“, schreibt Guemmy Kim, Product Manager, Account Controls and Settings bei Google.

Google stellt unter der Seite privacy.google.com zudem dar, welche Daten das Unternehmen erfasst und auch wie es die Daten weiterverwendet.

Die Nutzer können jetzt zum Beispiel zentral über den neuen Menüpunkt „Mein Konto“ die Einstellungsmöglichkeiten für Privatsphäre und Sicherheit bearbeiten. So können sie zum Beispiel einstellen, was Google von den eigenen Nutzeraktivitäten speichern darf und was nicht. Ebenso können sie jetzt zentral Einstellungen zur Anzeige von Werbung durch Google vornehmen.

Google reagiert mit den Änderungen wohl auch auf die in Deutschland verbreitete Angst vor der möglichen Datensammelwut des Unternehmens. Erst kürzlich hatte das Forschungsinstitut Forsa in einer Umfrage herausgefunden, dass nur 26 Prozent der Deutschen Google für vertrauenswürdig halten.

 

Veröffentlicht: 02.06.2015
img Letzte Aktualisierung: 02.06.2015
Lesezeit: ca. 2 Min.
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Giuseppe Paletta

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