Online, Offline – Desktop, mobil, stationär. Lange haben die Kanalgrenzen das Denken im E-Commerce dominiert. Doch diese Grenzen werden unwichtiger. Die modernen Kunden kaufen dort, wo sie das beste Angebot finden.

(Bildquelle Handel: Tashatuvango via Shutterstock)
Händler müssen schon jetzt ihre Kunden über mehrere Kanäle hinweg ansprechen. Das wird in Zukunft noch wichtiger, denn die sogenannten Smart Natives – also die jüngste Generation der Internet-Nutzer – ignorieren Kanalgrenzen komplett. Das bedeutet, dass es in Zukunft keinen Unterschied für das Kundenverhalten macht, ob das Produkt online oder stationär angeboten wird. Das hat die aktuelle Studie "Digital geboren: So ticken Smart Natives" des ECC Köln in Zusammenarbeit mit hybris software ergeben.
Demnach gibt es bei den Smart Natives keinen Kanalpräferenz mehr, das Denken in unterschiedlichen, konkurrierenden Kanälen wäre damit also aus der Welt. „Vor allem in den Branchen Lebensmittel, Kosmetik und Technik nimmt die Präferenz für einen bestimmten Kaufkanal – online oder stationär – erkennbar ab“, so das ECC Köln. Und obwohl die Online-Umsätze steigen, kaufen auch immer mehr Smart Natives Wohnartikel, Mode und Technik bevorzugt im Stationärgeschäft.
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