Wie der Phönix aus der Asche: Im Jahr 2013 war Glossybox von Standortschließungen und Entlassungen gebeutelt. Zudem sah sich das Unternehmen auch mit einem Shitstorm konfrontiert. Nun strebt der Beauty-Box-Versender wieder das Wachstum an.

Bildquelle: © Glossybox
Nach den Strapazen des Jahres 2013 konnte Glossybox sich im vergangenen Jahr wieder fangen. Insgesamt war das Unternehmen profitabel und konnte ein siebenstelliges Plus beim Jahresabschluss vorweisen. Auch im ersten Quartal 2015 konnte Glossybox diese Entwicklung fortführen und jeden Monat ein sechsstelliges Ergebnis erreichen.
„Wir haben das Richtige gemacht“, kommentiert CEO Charles von Abercron gegenüber Gründerszene die Entwicklung der vergangenen Monate. Trotzdem zeigt das annus horribilis 2013 noch Nachwirkungen, die dem Unternehmen einige Steine in den Weg legen: Die Anteilseigner Kinnevik hat den veranschlagten Unternehmenswert im jüngsten Geschäftsbericht glatt halbiert.
Das ist für Glossybox insofern ärgerlich, da das Unternehmen nun wieder das Wachstum anstrebt und eine derartige Abwertung natürlich das Image des Unternehmens beschädigt. „Die Abwertung spiegelt die Unternehmenslage von vor einem Jahr wieder“, betont von Abercron, zeigt aber Verständnis. „Wenn man in weniger Märkten aktiv ist, verringert sich natürlich auch der Erwartungswert des Gesellschafters.“
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