Die EU-Kommission erachtet eine Gleichbehandlung des Internets nicht für nötig. Doch den Diensten, die bevorzugt werden sollen, sollen strenge Bedingungen auferlegt werden.

(Bildquelle Internet-Blockade: Tatiana Popova via Shutterstock)
Die Netzneutralität sorgt noch immer für große Diskussionen in der Politik. Während sich das EU-Parlament dafür ausgesprochen hat, dass alle Dienste im Internet gleich behandelt werden sollen, untergraben die einzelnen EU-Staaten die Netzneutralität immer wieder. Wie ein solches Zwei-Klassen-Internet auch den Online-Handel gefährden könnte, haben wir bereits dargestellt. Nun hat sich auch die EU-Kommission eingeschaltet und einen Kompromissvorschlag gestellt.
Demnach sollen Anbieter, wie Heise berichtet, „individuelle Dienste“ anbieten können, die für „spezielle Inhalte, Anwendungen oder Services“ optimiert sind – sich aber von den bisherigen Leistungen unterscheiden. Zudem sollen diese Angebote nur gestattet werden, wenn die von den Providern bereitgestellte Netzwerkkapazität ausreicht, um sie neben den üblichen Internetdiensten durchzuleiten.
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