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B2B-Handel: Amazon arbeitet am ''Prime for Business'' [Update]

Veröffentlicht: 28.04.2015
imgAktualisierung: 28.04.2015
Geschrieben von: Michael Pohlgeers
Lesezeit: ca. 3 Min.
28.04.2015
img 28.04.2015
ca. 3 Min.
Amazon will im B2B-Sektor Ernst machen: Das Unternehmen arbeitet offenbar an einem "Prime for Business"-Angebot. Das könnte das Ende von Amazon Supply bedeuten.


Amazon will den B2B-Markt offenbar noch starker als bisher bekannt bedienen. Insidern zufolge arbeitet das Unternehmen an einem Prime-Angebot für Unternehmen. Damit könnte das Ende von Amazon Supply besiegelt sein. Update: Amazon hat den Start des B2B Marktplatzes Amazon Business bestätigt.

Amazon Pakete

Bildquelle: Joe Ravi / Shutterstock.com

Amazon arbeitet offenbar verstärkt an seinem B2B-Angebot. Das Unternehmen plant Insiderinformationen zufolge offenbar, den Dienst „Amazon for Business“, der auch über spezielle Features verfügen soll, die – ähnlich wie bei dem bekannten Prime-Angebot – nur registrierten Geschäftskunden zur Verfügung stehen. Die Insider deuteten TechCrunch gegenüber an, dass Amazon im Zuge der neuen Pläne sein bisheriges B2B-Portal Amazon Supply schließen könnte.

Die Schließung von Amazon Supply soll bereits zum Ende diesen Jahres vollzogen werden. Die dort angebotenen Produkte sollen dann auf Amazon.com in ein „Amazon for Business“-Angebot überführt werden. Auch andere Portale, darunter Modern Distribution Management, berichten von einem möglichen Ende von Supply.

Amazon kämpft derzeit an zwei B2B-Fronten

Das „Prime for Business“-Modell soll den Insidern zufolge verschiedene Vorteile bringen. So seien Produkte für besondere Preise erhältlich, bei Großbestellungen soll es Rabatte geben und einige Produkte seien nur für registrierte Mitglieder verfügbar. Es sei zudem möglich und, wenn man die bisherige Praxis des Unternehmens betrachtet, wahrscheinlich, dass das Angebot im Laufe der Zeit weiter ausgebaut wird.

Amazon betreibt schon seit geraumer Zeit sowohl das Supply-Portal als auch den „Amazon for Business“-Absatzkanal. Beide Portale gleichzeitig zu bedienen habe sich aber als „ein Albtraum“ herausgestellt, wie eine Quelle gegenüber TechCrunch betonte. Zudem blieben die Besucherzahlen bei Supply hinter den Erwartungen zurück. Amazon strebt aber weiterhin sein Ziel an, den größten B2B-Marktplatz erschaffen zu wollen. Eine Zusammenlegung wirkt da durchaus wie ein logischer – und vielleicht auch überfälliger – Schritt.

Update – 28.04.2015, 15:30 Uhr

Amazon hat offiziell den Launch des B2B-Marktplatzes Amazon Business bestätigt. Im selben Atemzug wird die bisherige Plattform Amazon Supply bereits zum 13. Mai 2015 geschlossen. Dabei will das Unternehmen vor allem mit Service punkten und den Einkauf für Unternehmen so leicht und bequem wie möglich gestalten. So sollen Geschäftskunden unter anderem durch eine kostenlose Lieferung mit einer Lieferzeit von zwei Tagen profitieren. Alle Informationen zu den Konditionen können Sie auf dem AmazonWatchblog nachlesen.

 

Veröffentlicht: 28.04.2015
img Letzte Aktualisierung: 28.04.2015
Lesezeit: ca. 3 Min.
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Michael Pohlgeers

Michael Pohlgeers

Micha beobachtet politische Entwicklungen und Marktplatz-Dynamiken. Seine Themen: Teamführung, Plattformen und alles, was den Handel bewegt.

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