Shopwings, Rocket Internets Lieferservice für Lebensmittel aus dem nächsten Supermarkt, verlangt höhere Preise – das ist im Prinzip nicht verwerflich, doch die Transparenz bei der Preisgestaltung lässt zu wünschen übrig.

(Bildquelle Apfel mit Geld: Vitaliy Krasovskiy via Shutterstock)
37 Prozent. Das ist der Aufschlag, den Shopwings offenbar durchschnittlich bei der Bestellung auf die Produktpreise berechnet. Das hat zumindest ein Test von toptestsieger.de bei der Bestellung in einer Lidl-Filiale ergeben. Demnach hätten die Tester beim Supermarkt direkt 74,17 Euro bezahlt – bei Shopwings lag der Preis bei 99,52 Euro. Der höchste Preisaufschlag fand sich bei einem Sonderangebot: Bio-Orangen gab es bei Lidl für 99 Cent, Shopwings gab 2,39 Euro als Preis an.
Dass Shopwings einen Aufschlag berechnet, dürfte kaum verwundern. Schließlich muss auch der Lieferdienst Geld verdienen und die Lieferkosten von 4,90 Euro ab der zweiten Bestellung dürften dazu kaum reichen. Problematisch ist aber die mangelnde Transparenz: So gibt Shopwings in seinen AGB lediglich an: „Die Preise der Waren werden von ShopWings festgelegt und sind nicht an den Preis gebunden, den das ausgewählte Geschäft für die Ware erhebt.“
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