Zum ersten Mal in zehn Jahren gibt Amazon in seinen Geschäftszahlen Einblick in die Amazon Web Services. Ansonsten bleibt es bei Amazon beim Alten: Ein Minus unterm Strich. Google hingegen kann positive Quartalszahlen ausweisen, verfehlt aber die Erwartungen der Analysten.

(Bildquelle Cloud-Lösung: Sashkin via Shutterstock)
Amazon und Google haben vergangene Nacht ihre Geschäftszahlen für das erste Quartal 2015 ausgewiesen. Amazon überraschte dabei mit der erstmaligen Offenlegung der Zahlen für die Amazon Web Services (AWS) – ein Bereich, der bislang stark der Geheimhaltung unterlag.
Den Zahlen zufolge konnten die Web Services ein Wachstum von 49 Prozent im letzten Jahr verzeichnen und sollen einen Umsatz von 4,6 Milliarden US-Dollar einbringen. Auch im ersten Quartal 2015 lag das Wachstum bei 49 Prozent – der durch die Amazon Web Services generierte Umsatz lag in den ersten drei Monaten des Jahres bei 1,6 Milliarden Dollar. Damit sind die AWS der am schnellsten wachsende Geschäftsbereich.
Ansonsten bleibt es bei Amazon beim gewohnten Bild: Das Unternehmen erwirtschaftet weiter Verluste. In diesem Quartal lag das Minus bei 57 Millionen Dollar. Im Vorjahreszeitraum hatte Amazon noch 108 Millionen Dollar Gewinn einfahren können. Trotzdem konnte Amazon seinen Umsatz um 15 Prozent auf 22,72 Milliarden US-Dollar steigern. Amazon gewährte auch Einblicke in die Zahlen der Marketplace-Händler. So werden 44 Prozent der Verkäufe, wie bei eCommerceBytes zu lesen, über die zwei Millionen aktiven Händler abgewickelt.
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- Händlerumsatze ausgewertet und deren Topläufer ins eigene Programm aufgenommen.
- anschließend die Händler bis zu zur Einkaufspreis-S chwelle unterboten
- oder als Prime-Angebot bevorzugt zu listen, auch wenn der Gesamt-Preis höher ist als bei den Mitbewerbern (Primekunden zahlen ja gerne mehr ;) )
um dann auch noch
- auf Verkaufspreis und Versandkosten mindestens 15% Provision zu erheben.
Und Werbung macht dieses Unternehmen dann auch nur für die eigenen Produkte.
Wie erbärmlich ist das eigendlich??
Aber dieses Spiel hat natürlich auch eine andere Seite:
Als Konsequenz listen wir bei Amazon nur 20% der Produkte, die wir bei Ebay verkaufen.
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