Groupon arbeitet offenbar weiter daran, sich zu einem Online-Shop zu wandeln. Nachdem das Unternehmen kürzlich ein B2B-Auktionskonzept angekündigt hatte, soll nun offenbar ein weiteres Marktplatz-Modell getestet werden.

Bildquelle: Ingvar Bjork / Shutterstock.com
Mit Groupon Stores testet Groupon offenbar ein neues Marktplatz-Modell und entwickelt sich zusehends vom Couponing-Anbieter weg. Über den Marktplatz sollen alle Markenhersteller und Händler einen Shop erstellen können, um ihre Waren zu verkaufen. Das berichtet Re/Code und beruft sich dabei auf unternehmensnahe Quellen.
Offenbar schreibt Groupon den Stores-Händlern vor, dass sie ihre Produkte fünf Prozent günstiger als andere Angebot im Internet sein müssen. Auch Amazon hatte eine solche Preisparität für Marketplace-Händler eingesetzt, sie aber in Deutschland wieder abgeschafft. Zuvor hatte das Bundeskartellamt ein Verfahren gegen Amazon eingeleitet.
Groupon will einen Anteil von 15 Prozent an den Verkäufen über seinen Marktplatz einbehalten. Bill Robert, PR-Chef des Unternehmens, habe das gegenüber Re/Code bestätigt, betonte aber, dass man die Preisstruktur noch teste und anpassen werde.
Kommentar schreiben