Angst vor dem Schlecker-Gleichnis: Stationäre Filialen im Umbruch
Auf eine 20-jährige Vergangenheit kann Heinz Speet bei Kik zurückblicken. Der Geschäftsführer des Textildiscounters, der vorher bei Takko gearbeitet hat, gab kürzlich in einem Interview auch Ängste der Vergangenheit preis. Als die Drogerie-Kette Schlecker beispielsweise im Jahr 2012 Pleite ging, dachte er: „Wenn wir nicht aufpassen, könnte uns etwas Ähnliches passieren.“ Mit diesem Hintergrund wurde nach Angaben vom Handelsblatt ein Konzept zur Modernisierung von Kik erstellt.
Im Zuge von „Kik 17“ nahm man eine Umgestaltung der 2.600 deutschen Filialen in Angriff: Die Geschäfte wurden insgesamt heller und das intensive – gar aggressive – Rot in ein gediegenes Silber verwandelt. In zwei Jahren, also 2017, soll der Umbau der stationären Shops abgeschlossen sein. Doch nicht nur „offline“ wird am eigenen Unternehmensauftritt gefeilt. Auch online will man weiter vorankommen.
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