Die Linke will Forschungs- und Innovationsförderung modernisieren
Investitionen in mittelständische Betriebe, Handwerksunternehmen und den Dienstleistungssektor verspricht das Wahlprogramm der Linken. Kulturwirtschaft und Kreativwirtschaft sollen besser beraten und durch Programme gefördert werden. Innovationsprogramme sollen besonders den ostdeutschen Mittelstand fördern. Zudem ist für die staatliche Forschungs- und Innovationsförderung ein Modernisierung angedacht. Sie soll sozialer werden und sich darüber hinaus an ökologischer Nachhaltigkeit orientieren. Diesen wirtschaftspolitischen Schwerpunkt wollen die Linken durch ein Programm für öffentliche Investitionen erreichen.
Bündnis 90/Die Grünen: ökologische und soziale Marktwirtschaft
Die Marktwirtschaft soll ökologisch und sozial werden - das ist Ziel der Grünen. Dafür sollen soziale Dienstleistungen und Forschung sowie Innovation in dieser Branche gefördert werden. Besondere Förderung ist für die Forschung in Ostdeutschland eingeplant. Existenzgründungen sollen erleichtert werden, wofür laut Wahlprogramm die Bürokratie abgebaut und der Zugang zu Wagniskapital erleichtert werden soll. In diesem Zusammenhang sind auch Mikrokredite ein Thema im Wahlprogramm der Grünen.
Was nach der Wahl übrig bleibt
Papier ist bekanntlich geduldig und Worte Kosten nichts, daher sind die Wahlprogramme der Parteien vor der Bundestagswahl 2013 wieder mit Wahlversprechen für nahezu jede Wählergruppe gefüllt. Um möglichst viele potenzielle Wähler anzusprechen bieten die Parteien in den Wahlprogrammen die verschiedensten Themen. Der Mittelstand ist vor dieser Wahl eine der am stärksten umworbenen Wählergruppen und alle Parteien haben in ihren Wahlprogrammen Schwerpunkte, die Mittelstand und Wirtschaft beschäftigen und damit Wählerstimmen bringen sollen.
Wie viel von den jetzigen Wahlversprechungen nach der Bundestagswahl in einem Monat tatsächlich übrig bleibt und was sich für Mittelstand und Wirtschaft tatsächlich ändert, steht nicht in den Wahlprogrammen. Dennoch ist es wichtig, sich mit den Wahlprogrammen auseinander zu setzen und die Themenschwerpunkte der einzelnen Parteien zu kennen. Schließlich können nur informierte Bürger am 22. September eine Wahl treffen, die für sie die Beste ist.
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