Bereits im Jahr 2022 hatte das Bundeskartellamt die Sektoruntersuchung „Scoring beim Online-Shopping“ gestartet, deren Ergebnisse jetzt vorliegen. Bei der Auswertung kam heraus, dass Online-Händler:innen, Zahlungsdienstleister und Auskunfteien sich nicht immer in ausreichendem Maße an die Vorgaben des Verbraucherrechts halten. So gebe es besonders bei der Verarbeitung von personenbezogenen Daten im Rahmen einer Bonitätsprüfung zahlreiche Hinweise auf Verstöße gegen das Datenschutz- oder das Lauterkeitsrecht im Hinblick auf die Transparenz und die Rechtmäßigkeit der Datenverarbeitung.
Für die Untersuchung wurden 45 Online-Händler:innen, darunter Amazon, Ikea, Adidas oder Thalia, befragt. Darüber hinaus wurden unter anderem die Zahlungsanbieter Klarna, Paypal und Ratepay sowie die Auskunfteien Schufa, Creditform Boniversum und Infoscore zur Befragung herangezogen.
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