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Was die Kundschaft vertreibt: Schlechte Bewertungen, ungenaue Suchfunktionen

Veröffentlicht: 19.06.2024
imgAktualisierung: 19.06.2024
Geschrieben von: Christoph Pech
Lesezeit: ca. 3 Min.
19.06.2024
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ca. 3 Min.
Online-Shopping
© LDProd / Depositphotos.com
Eine neue Studie zeigt die Herausforderungen für Online-Händler auf: Ungenaue Suchergebnisse, unzureichende Suchfilter und negative Bewertungen können den Umsatz massiv beeinträchtigen. Datenschutz und die Ablehnung von Cookies erschweren zusätzlich die Personalisierung.


Wer online einkaufen möchte, hat eine schier endlose Auswahl an Online-Shops und Marktplätzen. Für Händler:innen ist das eine Herausforderung, denn die Arbeit beginnt schon, bevor die potenziellen Kund:innen überhaupt im Online-Shop gelandet sind. 75 Prozent der Nutzer:innen beginnen ihre Produktsuche auf Internetsuchmaschinen, vornehmlich bei Google.

Und schon dort können Händler:innen viel falsch machen. 67 Prozent der Shopper beklagen oft ungenaue oder irrelevante Suchergebnisse, 66 Prozent zu viel Werbung. Zu diesen Ergebnissen kommt eine neue Studie der Vergleichsplattform GetApp.

Schlechte Suche verjagt Kundschaft

Nicht weniger wichtig als ein solider Google-Auftritt ist die Suche auf der eigenen Seite. 85 Prozent der Online-Shopper nutzen Suchfilter und konzentrieren sich dabei vor allem auf Preis, Größe, Farbe, Marke und Material eines Produkts. Spätestens in der eigenen Suche kann es zu den ersten Absprüngen kommen, denn mehr als die Hälfte der Befragten ärgert sich über falsche oder unspezifische Ergebnisse auf Basis einer Shop-Suche. Schlecht funktionierende Suchfunktionen bescheren Online-Shops jährlich Milliardenverluste.

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Die Relevanz von Bewertungen

Wichtig ist nicht nur, dass die Kund:innen gewünschte Produkte finden. Damit ein möglicher Kauf am Ende auch abgeschlossen wird, braucht es Vertrauen – und dafür sind Bewertungen unerlässlich. Bewertungsportale werden als die vertrauenswürdigste Quelle für Produktbewertungen (55 Prozent) angesehen. „Sehr wichtig“ ist dabei die Anzahl negativer Bewertungen (69 Prozent), noch vor positiven Bewertungen (64 Prozent). Das zeigt: Schon wenige schlechte Bewertungen können die Performance von Online-Händler:innen reduzieren.

Auch das Thema Datenschutz treibt die deutschen Online-Shopper um. 68 Prozent der Befragten lehnen Cookies ab – das erschwert die Personalisierung für Händler:innen. Darum ist auch der Kauf über einen Gast-Check-out beliebt (46 Prozent der Befragten nutzen die Option). 31 Prozent der Befragten kaufen online sogar im Inkognito-Modus ein.

Artikelbild: http://www.depositphotos.com

Veröffentlicht: 19.06.2024
img Letzte Aktualisierung: 19.06.2024
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Christoph Pech

Christoph Pech

Christoph schreibt über KI, digitale Innovationen und Payment-Lösungen – immer mit einem Blick auf smarte Technologien.

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