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Zum Start in den Tag gibt es die aktuellsten Meldungen aus der Branche im Überblick:
- Mitgliedsstaaten fordern zentralen EU-Mittelstandsbeauftragten
- Paydirekt-Ende für 2024 beschlossen
- Vermittlungsausschuss einigt sich auf OZG 2.0
Die Mitgliedstaaten der EU haben jeweils eine Person, welche sich um die Sorgen kleiner und mittelständischer Unternehmen kümmert. Auf EU-Ebene gibt es einen solchen Mittelstandsbeauftragten bisher nicht. Aber das soll sich nun ändern. In einem gemeinsamen Beschlusspapier fordern die Mittelstandsbeauftragten die Benennung eines eben solchen für die EU.
Der Beschluss kam im Rahmen einer Tagung in Berlin am vergangenen Donnerstag zustande, wie das Handelsblatt berichtet. Aufgabe des oder der neuen Beauftragten soll es sein, die Rechte von KMU zu stärken. So soll es bisher beispielsweise vorgekommen sein, dass Großkonzerne bestimmte Berichtspflichten einfach an Lieferanten weiterreichten – welche oft gar keine Kapazität hierfür hatten. Hierfür fordern die Ländervertreter nun eine Obergrenze für Berichtsanforderungen an KMU.
Mit dem CDU-Politiker Markus Pieper hatte die EU-Kommission bereits im Januar selbst eine Person für die Rolle ins Spiel gebracht. Dieser sagte die neue Funktion nach einiger Kritik jedoch im April wieder ab. Seitdem hat die Kommission das Thema schleifen lassen. Mit dem jetzt verfassten Beschluss machen die Mitgliedsstaaten deutlich, dass sie keine weiteren Aufschübe hinnehmen werden.
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