Esprit ist erneut finanziell in eine Schieflage geraten. Das Modeunternehmen hat für das Europageschäft jetzt einen Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung beim Amtsgericht Düsseldorf eingereicht.
Die Sanierung in Eigenverwaltung soll dazu beitragen, dass das Tagesgeschäft mit 1.500 Mitarbeitenden zunächst weitergeführt wird – auch, um Arbeitsplätze zu schützen und die Chancen für eine erfolgreiche Umstrukturierung zu erhöhen, heißt es in der Mitteilung des Konzerns an die Investor:innen. „Ziel ist, das maßgeblich aus Deutschland geführte europäische Geschäft von Esprit zu restrukturieren und zukunftsfähig neu aufzustellen“, erklärte das Unternehmen zur geplanten Insolvenz laut Tagesschau. Die Esprit-Tochtergesellschaften in Belgien und in der Schweiz waren bereits im März insolvent.
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