In den letzten Jahren hat sich die Arbeitswelt massiv verändert. Durch die Pandemie kennen wir mittlerweile die Vorzüge des Homeoffice, und vor allem die jüngeren Generationen fordern auch immer stärker eine Reduzierung der Wochenarbeitszeit. Dem entgegen steht jedoch ein immer frappierender werdender Fachkräftemangel. Am 1. Mai forderte jetzt auch Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger eine Trendwende: „Wir brauchen mehr und nicht weniger Arbeit in Deutschland“, zitiert der Spiegel Dulger.
Und auch in anderen europäischen Ländern scheint das Thema New Work langsam aus der Mode zu fallen. So dürfen Arbeitnehmende in Griechenland ab dem 1. Juli sogar sechs Tage pro Woche arbeiten. Laut Arbeitsmarktexperten Holger Schäfer ist die Debatte über die Wochenarbeitszeit aber nicht die einzige mögliche Herangehensweise an das Problem des Fachkräftemangels.
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Ist das das neue Ziel neben all der Angstmache? Nun auch noch zu suggerieren, unsere Arbeitsmoral sei noch immer nicht genug? Ausgerechnet die der Deutschen?
Ist Griechenland tatsächlich das Vergleichsmaß der Dinge?
Wenn die Deutschen mehr Zeit für sich oder ihre Entwicklung gehabt hätten, würden sie nicht derart hinterher hinken. Möglicherweise wäre aber auch die alte Bewertungstende nz, dass es ein Krabbenpuler nicht bringe, der bessere Transformations anreiz. Nämlich endlich damit aufzuhören, nur die akademische Liga für die einzig wahre Könnerschaft zu betrachten und die vielen ebenso fähigen Mitarbeiter aus den eigenen Reihen wahrzunehmen und ihnen Chancen zu bieten!!
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Die ganze Diskussion ist einmal mehr ein politisch geschaffener Irrweg. Leider gibt es genügend Dumme, die glauben das so ein Blödsinn funktioniert.
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Was sich diese Experten denken ist halt Realitätsfremd.
Wie aus dem Text auch schön klar wird: KiTaPlätze müssen her, damit kommen auch tausende wieder richtige Arbeit und Arbeitslose können zumindest mal in die Teilzeit nachrutschen. Außerdem bedarf es einer Reform des Bildungssystems damit wir auch wieder Fachkräfte made in Germany haben. Zuwanderung ist ja auch schön und gut, löst unsere Probleme aber auch nur teilweise.
Der Ruf nach 4 Tage Woche stammt zudem nicht nur von der "faulen" Jugend, sondern auch jeder Alleinstehende der neben der Arbeit schlicht keine Zeit findet auch mal Dinge zu erledigen, weil Alles geschlossen ist wenn es dann in den Feierabend geht. Und jedes Mal einen Urlaubstag verschwenden nur um mal größere Anschaffungen zu machen ist auch nicht das Wahre. Das trägt dann auch dazu bei dass Onlineshopping gestärkt und der lokale Einzelhandel geschwächt wird. Viele arbeiten ja auch hierzulande bereits 6 Tage die Woche, sei es im gleichen Betrieb oder Teilzeit noch woanders. Die Lebensqualität spiegelt den Aufwand einfach nicht wieder.
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