Online-Händler:innen sind nicht gesichtslos und nicht Amazon
Als Argument für ein solches Vorgehen wird dann gern – mal wieder – herangezogen, dass es Amazon (oder einem anderen großen Anbieter) ja nicht schadet, das ist schließlich ein Milliardenkonzern. Und das ist richtig, Amazon schadet das nicht unbedingt. Aber die Chancen stehen ziemlich gut, dass ein Produkt nicht von Amazon selbst, sondern von einem kleinen oder mittleren Unternehmen auf dem Marktplatz angeboten wird. Und dem schadet so ein Vorgehen durchaus.
Das Internet ist weder ein rechtsfreier noch ein anonymer Raum. Hinter jedem Angebot bei Amazon, Ebay und Otto, hinter jedem Online-Shop stehen Menschen, die mit dem finanziellen Schaden durch Retourenbetrug, Rückbuchungsbetrug oder Gutscheinbetrug leben müssen. Und im Gegensatz zu Phishing-Maschen, zu geklauten Bankdaten und groß angelegten Hacks lässt sich so ein Vorgehen für Händler:innen enorm schwer nachweisen, was das Problem sogar noch akuter macht.
Wer denkt, dass Schlupflöcher da sind, um sie auszunutzen, wer davon ausgeht, dass es ja niemandem weh tut, wenn er sich online mit zweifelhaftem Verhalten Vorteile verschafft, der sollte sich überlegen, ob er so auch im kleinen Laden um die Ecke vorgehen würde. Der alte Laden mit dem netten Verkäufer, der immer für einen Plausch zu haben ist, der aber angesichts der wirtschaftlichen Situation in Deutschland und der Welt gerade ganz schön zu kämpfen hat. Der Händlerin bei Ebay, die in diesem Moment ohne Not schon wieder eine Rückerstattung herausgeben muss, geht es ganz genau so.
Artikelbild: http://www.depositphotos.com
<iframe style="border: none; overflow: hidden;" src="https://www.facebook.com/plugins/post.php?href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2FOnlinehaendler%2Fposts%2Fpfbid0pXbShTqRa1QTauUppYsd7dqpQvk97Kp7AqS9c28yRjajFKsCuztm41QiSXM2SukDl&show_text=true&width=500&is_preview=true" allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen="allowfullscreen" frameborder="0" scrolling="no" height="673" width="500"></iframe>
Kommentar schreiben
Antworten
Ihre Antwort schreiben
Antworten
Ihre Antwort schreiben
Antworten
So eine Blacklist wäre klasse, wird aber aufgrund unserer Gesetzgebung sicher nie verwirklicht werden.
Damit so ein Beitrag in den großen Tageszeitungen erscheint, müsste er (oder ein selbst verfasster) via Pressemitteilun g an alle großen Zeitungen und evtl. die DPA gesendet werden und dann hoffen, dass das Thema aufgegriffen wird....
Ihre Antwort schreiben
Antworten
Ralf
Ihre Antwort schreiben
Antworten
Ihre Antwort schreiben
Antworten
Allerdings wird sich das in einer kapitalistische n Konsumgesellsch aft mit einer freien Marktwirtschaft , wo der Druck teilweise enorm ist und es für jedes kleinste Produkt etliche Konkurrenten gibt, und mit der - da muss ich widersprechen - durchaus gegebenen Online-Anonymit ät (zumindest Scheinanonymitä t, da Strafverfolgung weder einfach noch günstig ist), wo jeder Dumme seine noch so beleidigende Meinung kundtun kann, niemals ändern.
Die Gesellschaft ist selten ein Miteinander, dafür hat sie es zu bequem.
Ihre Antwort schreiben
Antworten
Ihre Antwort schreiben
Antworten
Montags die Festagskleidche n mit dem Hinweis der Mutter passen nicht, (warum sind dann Schokoflecken drauf), Auf die Frage an die 2 kleinen Kinder ob die Hochzeit schön war erzählt die eine daß sie Blumenkinder waren. Halbvolle KinderHustensaf tflaschen, flüssiges Waschmittel, gelesene Bücher, der Retourenwahn nimmt kein Ende.
21 verschiedene Teile alle unverpackt ein Kunde eine Stunde hat er gebraucht bis alles sortiert und zugeordnet war, aber am Ende hat er begriffen was er für KOSTENLOS und unüberlegt an Ressourcen, Arbeitsaufwand und Kosten verursacht hat.Kommt so gut wie nie vor.
Ihre Antwort schreiben
Antworten
Ihre Antwort schreiben
Antworten
Ihre Antwort schreiben