Mehrere Erzeugnisse sind günstiger als im Vorjahr
Allen voran die Preise für Mineralölerzeugnisse sind der Grund für die in Summe günstigeren Preise im Großhandel. Im Vergleich zum Vorjahr sanken die Werte um 3,3 Prozent ab. Deutlich günstiger fielen aber auch die Preise für Getreide, Rohtabak, Saatgut und Futtermittel, mit Erzen, Metallen und Metallhalbzeug, mit chemischen Erzeugnissen sowie mit Altmaterial und Reststoffen aus.
Allerdings bleiben einige Erzeugnisse auf einem hohen Preisniveau: Sowohl bei Tabakwaren mit einem Plus von 5,8 Prozent als auch bei Obst, Gemüse und Kartoffeln (plus 4,4 Prozent) sowie bei Getränken (plus 4,2 Prozent) musste im Großhandel mehr gezahlt werden als noch im März des letzten Jahres. Verglichen mit den Werten im Vormonat fielen die Nahrungsmittel- und Getränkepreise aber wieder etwas günstiger aus.
Da die für Nahrungs- und Genussmittelkosten also weiterhin auf einem höheren Niveau haben, könnte sich dies auch weiterhin auf die Preisentwicklung im Einzelhandel auswirken. Vor allem die hohen Preissteigerungen bei Energie und Lebensmitteln hatten sich in den vergangenen Monaten immer wieder auf die Inflation ausgewirkt. Die Teuerungsrate erreichte im März mit 2,2 Prozent aber den tiefsten Stand seit knapp drei Jahren.
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