Apples restriktive Konditionen verhinderten wirtschaftlichen Erfolg
Neben dem spätestens seit der Coronapandemie stetig abflauenden stationären Geschäft gab Gravis auch die starke Konkurrenz durch Online-Shops als Grund für die Schließung an. So habe das Unternehmen seit 2022 konstant rote Zahlen geschrieben, welche auch zunehmend wuchsen.
Verschlimmert wurden diese durch die harschen Konditionen, die der kalifornische Tech-Konzern Apple vorlegte. Gravis galt als die Anlaufstelle für Kauf, Reparatur und weitere Anliegen rund um Apple-Produkte in Deutschland. Erst seit 2008 ist Apple auf dem hiesigen Markt selbst mit seinen Stores vertreten. Dritthändlern, wie eben Gravis, erlaubt der Konzern demnach, nur mit sehr geringen Gewinnmargen zu handeln. Derartige Konditionen führen nunmehr dazu, dass die Betreiber von Gravis „keine Möglichkeit sehen, das Geschäft in Zukunft auskömmlich zu gestalten“, wie es in der Stellungnahme gegenüber Computerbase heißt.
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