Prognosen waren nie eingetrübter
Neben den bereits angesprochenen Umsatzrückgängen sind es vor allem die Prognosen, die aus der Studie herausstechen und aufhorchen lassen: Im Laufe der Jahre hat der Händlerbund im Rahmen der Studie noch nie einen höheren Anteil an Händlerinnen und Händlern verzeichnet, die negative Erwartungen an das laufende Jahr haben: Nach einem vergleichsweise hohen Wert von 49 Prozent im Vorjahr, ist dieser nun auf einen Spitzenanteil von 57 Prozent angewachsen.

Anders als in Vorjahren, in denen Themen wie Rechtssicherheit, Konkurrenzdruck oder auch Lieferengpässe die Händlerinnen und Händler maßgeblich beschäftigten, gibt es der Analyse zufolge nun zwei Kriterien, die in ihrer Wechselwirkung die größte Herausforderung bilden: die Inflation und die daraus resultierende Kaufzurückhaltung. Sie stellen mit 75 Prozent die größte Hürde für das laufende Jahr dar. Mit vergleichsweise größerem Abstand folgen dann Konkurrenzdruck (52 Prozent) sowie Lieferengpässe (29 Prozent).

Studie steht kostenfrei zur Verfügung
Die kompletten Ergebnisse der Umfrage hat der Händlerbund anschaulich in seiner neuen Jahresstudie 2023 zusammengetragen. Aus ihr lassen sich auch in Jahresvergleichen spannende Entwicklungen der Branche erkennen. Die Studie kann kostenfrei über den HB Marketplace heruntergeladen werden.
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Retouren sind für die Mehrheit kein größeres Problem
Amazon "Kunden" widerrufen alles. Egal wie die Rechtslage aussieht. Danke.
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Da ist der 20% Balken wesentlich größer als der 24% Balken, ebenso der 44% Balken wesentlich größer als der 47% Balken... Da komme ich mir ja vor wie bei den Wahlprogrosen.. . ;-)
Mit freundlichen Grüßen, Lars
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Antwort der Redaktion:
Hallo Lars,
vielen Dank für den Hinweis. Da hat sich der Fehlerteufel eingeschlichen. Wir haben die Grafik korrigiert und angepasst.
Viele Grüße und alles Gute
die Redaktion
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