Guten Morgen!
Das sind die wichtigsten Branchenthemen am Dienstag:
- Stellenabbau bei Miele
- Mars-Produkte bald wieder bei Edeka?
- Meta mit Umsatzwachstum
Das Traditionsunternehmen Miele steckt in der Krise und plant umfassende Veränderungen: So sollen bis zu 2.000 Stellen abgebaut werden, außerdem ist von der Verlagerung von etwa 700 Arbeitsplätzen von Deutschland nach Polen die Rede. Die Waschmaschinenproduktion in Gütersloh soll neu aufgestellt werden und es wird vermutet, dass diese möglicherweise aus Kostengründen nach Polen verlegt wird.
Das Wäschegeschäft gilt als stark defizitär. Die Mitarbeiter wurden über die geplanten Veränderungen bereits informiert. Die aktuelle Situation sei eine „Herausforderung, aber keine existenzbedrohende Situation“, heißt es von Miele-Sprecher Carsten Prudent bei der Wirtschaftswoche. Zusätzlich soll es Gerüchte über mögliche Standortschließungen geben, hier betont die Unternehmensführung aber, dass dies nicht geplant sei.
Miele, gegründet 1899, beschäftigt weltweit über 23.000 Mitarbeiter an 15 Produktionsstandorten, davon über 11.000 in Deutschland. Obwohl das Unternehmen 2022 einen Rekordumsatz von 5,43 Milliarden Euro verzeichnete, deutet die schwächere Nachfrage nach Haushaltsgeräten auf wirtschaftliche Herausforderungen hin. An einigen Standorten gab es im letzten Jahr bereits Kurzarbeit. Die Verantwortlichen rechnen damit, dass der Rekordumsatz 2022 im vergangenen Jahr nicht wieder erreicht wurde, wobei konkrete Zahlen für 2023 noch nicht veröffentlicht wurden. Am heutigen Dienstag will Miele eine offizielle Erklärung zu den konkreten Plänen und Einschnitten im Unternehmen abgeben.
Kommentar schreiben
Antworten
geht ja ganz leicht: an alle Anbieter "routinemässige Kontrolle" verschicken, dass sie bis gestern Rechnungen über Telefon, Gas und gesunde Zähne vorlegen müssen, sonst sind sie zum Verkauf dieser Marke nicht mehr berechtigt.
Ihre Antwort schreiben
Antworten
Ihre Antwort schreiben