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- Arbeit lohnt sich trotz Bürgergeld
- Thomann wächst weiter
- Gespräche über Verkauf von Galeria Karstadt Kaufhof
Das Bürgergeld wurde zum Jahresbeginn um 12 Prozent erhöht und hat damit die Debatte angestoßen, ob sich das Arbeiten in Deutschland finanziell überhaupt noch lohnt. Das Ifo-Institut hat diese Annahme jetzt in einer Kurzstudie bestätigt: Die Forscher haben anhand verschiedener Haushaltskonstellationen nach den neuesten Anpassungen im Steuer- und Transfersystem errechnet, dass Arbeit auch nach der Erhöhung des Bürgergeldes immer zu höheren Einkommen führt als Nichtstun. „Die von manchen Politikern aufgestellte Behauptung, wer nur Sozialleistungen beziehe, bekomme netto mehr als ein Geringverdiener, ist schlicht falsch“, betont Andreas Peichl, Leiter des Ifo-Zentrums für Makroökonomik und Befragungen beim Spiegel.
In die Untersuchung wurden verschiedene Familien- bzw. Haushaltskonstellationen mit einbezogen: Singles ohne Kinder, Singles mit zwei Kindern, Alleinverdiener-Ehepaare mit zwei Kindern sowie Doppelverdiener-Ehepaare mit zwei Kindern. Auch unterschiedliche Mietniveaus wurden mit einkalkuliert. Selbst unter Berücksichtigung aller Sozialleistungen haben Arbeitnehmer demnach immer mehrere Hundert Euro mehr zur Verfügung als diejenigen, die nicht arbeiten und nur Sozialleistungen erhalten. Einem Alleinstehenden in einer Stadt mit mittlerem Mietniveau, wie beispielsweise Dresden, und einem monatlichen Einkommen von tausend Euro brutto bleiben nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben und unter Addition der Sozialleistungen 891 Euro. Wer dagegen nur Sozialleistungen bekomme, erhalte 563 Euro Bürgergeld, wie aus der Studie hervorgeht.
Die Analysten des Ifo-Instituts betonen jedoch, dass das bestehende System trotz des Lohnabstands Verbesserungen benötigt, da die Anreize zur Ausweitung der Erwerbstätigkeit in niedrigen und mittleren Einkommensklassen gering sind.
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Und, zahlt der keine Miete? (selbst wenn sie im mittleren Bereich liegt, mittlerer Bereich sind ca 500 Euro, die von den 891 abgehen)
Der Hartz IV Empfänger jedenfalls nicht, er hat 563 Euro netto, ohne Miete davon zahlen zu müssen, zuzüglich kann er gg noch günstig Lebensmittel einkaufen an der Tafel
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