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Unser News-Update für den Montag:
- In der Möbelbranche werden Umsatzeinbußen erwartet
- Die Attacken im Roten Meer führen zu Mehrkosten und Engpässen
- Bundesfinanzminister Lindner will das Lieferkettengesetz entschlacken
Noch während der Corona-Pandemie boomte es in der Möbelbranche – viele Menschen investierten während der langen Zeit im eigenen Zuhause in dessen Verschönerung. Doch mittlerweile sind derlei Ausgaben in den Hintergrund gerückt. Die Umsätze in der Möbelbranche sind rückläufig: Die Erlöse sanken von Januar bis November 2023 um 3,1 Prozent, berichtet das Manager Magazin mit Verweis auf den Handelsverband Wohnen und Büro (HWB). Zum Vergleich: 2022 war der Umsatz noch um 8 Prozent auf 32,2 Milliarden Euro gestiegen. 2021 lagt das Wachstum bei 2,3 und 2020 bei 3,1 Prozent.
Auch die deutsche Möbelindustrie gehe von Umsatzeinbußen aus. Für das Gesamtjahr 2023 rechnet sie mit einem Umsatzminus von fünf bis sieben Prozent. Gründe für den Umsatzschwund sind überdies die hohe Inflation und die allgemeine Konsumzurückhaltung.
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