Die Warenhauskette Galeria Karstadt Kaufhof (GKK) hat am Dienstag bereits den dritten Insolvenzantrag innerhalb von vier Jahren gestellt. Grund für die aktuellen Liquiditätsengpässe ist vor allem die Schieflage beim Konzerneigner Signa Holding und zunächst in Aussicht gestellte, doch jetzt ausbleibende Hilfszahlungen. Von diesem erhofft sich GKK durch das Insolvenzverfahren auch eine Art Befreiungsschlag.
Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Stefan Denkhaus ernannt, der zügig die Suche nach Investor:innen beginnen wolle – und somit auch das Insolvenzverfahren womöglich schon im Sommer beenden könnte. Angedacht sei, „dass wir im Zeitfenster von sieben, acht Monaten dann auch dieses Insolvenzverfahren wieder verlassen können“, stellt Denkhaus laut einer dpa-Meldung bei Fashionunited in Aussicht. Demnach soll es auch schon Interessent:innen geben – konkreter wurde es jedoch nicht. „Wir werden weitere Interessent:innen ansprechen. Die vorhandenen Interessent:innen können an diesem Prozess teilnehmen“, erklärte er. Dass der Staat nochmals mit Hilfszahlungen einspringt, erwartet Denkhaus nicht.
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