Guten Morgen!
Das sind die wichtigsten Branchenthemen zum Freitag:
- Deutsche zieht es wieder mehr in die Geschäfte
- Verbrauchen sorgen sich um ihre finanzielle Lage
- Digitale Bezahlmethoden haben die Nase weiter vorn
Der Online-Shopping-Wahn in Deutschland, der während der Corona-Pandemie aufgrund von Beschränkungen und Unsicherheiten stark zugenommen hatte, scheint sich vorerst zu beruhigen. Laut einer Studie der Postbank sank der Anteil der Verbraucher, die mindestens die Hälfte ihrer Einkäufe online erledigten, von 32 Prozent im Jahr 2022 auf nun 26 Prozent. Dies zeigt eine Normalisierung des Einkaufsverhaltens nach dem Ende der Corona-Beschränkungen. Der durchschnittliche Anteil der Online-Käufe fiel ebenfalls von 38 Prozent im Jahr 2021 auf 30 Prozent im aktuellen Jahr. Obwohl dieser Wert immer noch über dem vorpandemischen Niveau von 2019 liegt (29 Prozent), deutet er auf eine Rückkehr zum traditionellen Ladeneinkauf hin. „Das Einkaufsverhalten normalisiert sich wieder nach Ende der Corona-Beschränkungen, und der Nachholeffekt spielt dem Einzelhandel in die Karten“, sagt der Leiter Digitalvertrieb der Postbank, Thomas Brosch, zu den Umfrageergebnisse bei der Tagesschau.
Dabei zeigen sich aber auch deutliche Altersunterschiede. Während 37 Prozent der 18- bis 39-Jährigen ihre Einkäufe online tätigen, sind es bei den über 40-Jährigen nur 26 Prozent sind. Der Einzelhandel profitiert aber dennoch von dieser Normalisierung und dem Nachholeffekt nach den Einschränkungen.
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