H&M: Schwache Nachfrage drückt die Umsätze

Veröffentlicht: 15.12.2023
imgAktualisierung: 15.12.2023
Geschrieben von: Hanna Behn
Lesezeit: ca. 2 Min.
15.12.2023
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H&M Logo an Modefiliale
© Sorbis / Shutterstock.com
Die schwache Nachfrage und der Rückzug aus Russland sorgen für ein schwächeres Umsatzwachstum bei H&M.


Der Modehändler Hennes&Mauritz hat vorläufige Zahlen für das vierte Quartal vorgelegt – und präsentiert sich mit einem eher schwachen Ergebnis. Im Zeitraum vom 1. September bis 30. November stagnierte der Umsatz: Wie auch im Vorjahresquartal wurden rund 62,6 Milliarden Schwedische Kronen, umgerechnet etwa 5,6 Milliarden Euro, erwirtschaftet. 

Neben einer generell schwindenden Konsumnachfrage in vielen Ländern drückte auch der Rückzug aus Russland und Belarus auf die Bilanz. Insgesamt profitierte H&M aber von einer schwachen schwedischen Währung. Währungsbereinigt sanken die Erlöse um 4 Prozent, ohne das Russlandgeschäft betrug das Minus 1 Prozent. Analyst:innen hatten den Rückgang erwartet, meldet das Finanzportal finanzen.net mit Verweis auf Bloomberg. Die Aktie verzeichnete in Stockholm einen leichten, 0,8-prozentigen Anstieg. 

Erste Zahlen für das Gesamtjahr

Zudem veröffentlichten die Schweden erste Umsatzzahlen für das Geschäftsjahr 2023, das den Zeitraum vom 1. Dezember 2022 bis zum 30. November 2023 umfasst. Laut Konzernmitteilung stieg der Nettoumsatz im Vergleich zum Vorjahr um 6 Prozent an auf 236 Milliarden Schwedische Kronen / rund 21 Milliarden Euro. Ohne das Russland- und Belarus-Geschäft kommt man auf ein Plus von 8 Prozent, währungsbereinigt nur auf Plus 1 Prozent mehr Umsatz.

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Veröffentlicht: 15.12.2023
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Hanna Behn

Hanna Behn

Hanna widmet sich am liebsten den Themen E-Commerce-Trends, Leadership und Unternehmertum.

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