Produktivität hängt nicht an der Arbeitszeit
„Unternehmen haben erkannt, dass sich die Produktivität ihrer Mitarbeiter:innen nicht an der Arbeitszeit oder den geleisteten Stunden festmachen lässt. So steht der Output der geleisteten Arbeit immer mehr im Fokus“, sagt Florian Müller, Country Manager DACH bei Fiverr. „Flexible Arbeitgeber:innen sind attraktiv. Gerade im Hinblick auf die GenZ, die den Arbeitsmarkt betritt, wird sich dies auszahlen. Und auch im Kampf um Talente können Unternehmen mit Freiräumen für ihre Mitarbeiter:innen punkten und die Bindung der bestehenden Belegschaft fördern.“
Eine ganz ähnliche Entwicklung zeigt sich beispielsweise auch beim Angebot von Homeoffice, etwa bei einer Befragung des Ifo-Instituts. Dass mehr Flexibilität beim Arbeitsort mit Produktivitätseinbußen einhergeht, davon geht die Mehrheit nicht aus.
Auch wenn die Wirtschaft bereits zunehmend in die Umsetzung des neuen Arbeitszeit-Modells geht, wird von politischer Seite zunächst wenig passieren. So soll es erst einmal keine gesetzliche Regelung zur 4-Tage-Woche geben, wie Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) im Frühjahr erklärte.
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