Guten Morgen! Zum Start in den Tag gibt es die aktuellsten Meldungen aus der Branche im Überblick:
- Prognosen gehen von einer steigenden Zahl an Insolvenzen aus
- MediaMarktSaturn bietet Händler:innen stationäre Verkaufsflächen
- Viele Werbetreibende kehren X / Twitter endgültig den Rücken
Die Corona-Hilfen und andere staatliche Unterstützungen halfen in den letzten paar Jahren dabei, die Wirtschaft zu stabilisieren. Nun, da viele dieser Gelder zurückzuzahlen sind, stürzt das viele Unternehmen in eine verspätete Krise. So rechnet der Informationsdienstleister Crif mit einem Anstieg der Firmeninsolvenzen von über 22 Prozent – 17.900 Unternehmen sollen betroffen sein.
Panik wolle man mit dieser Prognose jedoch nicht machen. Laut Crif-Geschäftsführer Frank Schlein „kann nicht von einer Insolvenzwelle gesprochen werden“, stattdessen handele es sich vielmehr um einen Rückgang zur Normalität, heißt es bei n-tv. Selbst der für das kommende Jahr erwartete Anstieg auf bis zu 20.000 Insolvenzen liegt demnach noch unter dem vorherigen Jahresdurchschnitt.
Seit 1999 mussten jährlich rund 26.200 Unternehmen eine Insolvenz anmelden. Der Rekord lag im Jahr 2003 gar bei 39.320. Angesichts der Weltwirtschaftslage sollen aktuell etwa 10,1 Prozent der deutschen Unternehmen ein erhöhtes Insolvenzrisiko vorweisen.
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