Guten Morgen!
Das sind die wichtigsten Branchenthemen zum Black Friday:
- Deutsche Verbraucher:innen wollen heute mehrheitlich Angebote nutzen
- Die Gewerkschaft Verdi hat bundesweit weitere Prostestaktionen ausgerufen
- Die Deutsche Bank gibt die Beteiligung an einem Kartell zu
Am heutigen Black Friday und in der darauffolgenden Cyber Week wollen sich die Leute offenbar zahlreich auf Shopping-Tour begeben: 63 Prozent der Deutschen planen, die Rabattangebote in diesem Jahr direkt zu den Schnäppchentagen zu nutzen. Davon gehen 44 Prozent online auf die Suche, elf Prozent planen online und stationäre Einkäufe und ausschließlich im Laden vor Ort wollen acht Prozent einkaufen gehen, ergab eine Erhebung des Digitalverbands Bitkom unter 1.123 Internetnutzer:innen.
Die Hälfte der Befragten gab an, bereits im Voraus überlegt haben, was sie tatsächlich kaufen wollen. Ein Fünftel ist offen für spontane Angebote. Aber: Mehr als jede:r Vierte kennt zwar Black Friday und Cyber Week, will sie aber nicht für Einkäufe nutzen.
„Inflation und allgemeine Verunsicherung führen dazu, dass sich Verbraucherinnen und Verbraucher derzeit zweimal überlegen, was wann gekauft wird und große Anschaffungen in der Hoffnung auf Preisnachlässe eher aufschieben. Wiederkehrende Rabattaktionen wie der Black Friday oder die Cyber Week gewinnen für die Händler entsprechend an Bedeutung“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Wer weiß, was er oder sie sucht, kann jetzt viel Geld sparen.“ Mit Blick auf die Produkte sollen allem voran Kleidung, Schuhe und Accessoires in den Online-Warenkörben landen. Aber auch Elektro-Zubehör sowie Bücher und Hörbücher sind in diesem Jahr beliebte Warengruppen. Einkaufen wollen 82 Prozent der Black-Friday-Shopper:innen auf Amazon und Ebay, noch etwa die Hälfte fasst deutsche Plattformen wie Otto oder Baur ins Auge, etwa ein Viertel möchte auch bei Momox oder Vinted Secondhand-Ware erwerben.
Kommentar schreiben