So eindeutig wie im Businessplan ist die Sprache eines Unternehmens danach nur noch selten. Schon in einem Start-up diffundiert die Kommunikation zusehends zwischen Website, Firmenblog, Social Media, Kundenbetreuung, Pressemitteilungen und Investor Relations.
Die Gründe liegen auf der Hand: Unterschiedliche Mitarbeiter und Abteilungen haben naturgemäß ganz eigene Vorstellungen davon, was die „richtige“ Formulierung für ihren aktuellen Text ist. Die Folge: Mangelnde Stringenz, eine verwässerte Marke, niemand weiß mehr so genau, woran er bei dem Unternehmen eigentlich ist.
Im Alltag finden sich ständig Beispiele:
- Auf der Website noch frisch geduzt, ist man in der Auftragsbestätigung plötzlich wieder per Sie
- Orthographischer Wildwuchs beim „Gendern“ vom Doppelpunkt über das Binnen-I bis zum Sternchen
- Identische Produkte, Services und Varianten werden je nach Kanal unterschiedlich bezeichnet oder beschrieben

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