Der Arbeitskräftemangel hierzulande ist hoch – und der Effekt werde offenbar noch durch Regelungen für weniger Arbeitsstunden pro Woche verstärkt.
So hat sich der Fachkräftebedarf in Deutschland in den letzten zehn Jahren nahezu verdoppelt, zeigt eine kürzlich veröffentlichte Untersuchung des Instituts für Arbeit- und Berufsforschung (IAB): Hiesige Betriebe konnten im vergangenen Jahr 45 Prozent der Stellen nicht besetzen, bei Kleinstbetrieben lag dieser Anteil sogar bei 62 Prozent, bei Großbetrieben war es jede vierte Stelle, berichtet die Tagesschau. Eine erneut große Lücke ermittelte das Institut für deutsche Wirtschaft (IW) etwa auch bei technischen, sogenannten MINT-Berufen: Im September fehlten dafür 285.000 Personen. Mit dem Renteneintritt der geburtenstarken Jahrgänge, also jener zwischen 1955 und 1969 geborenen Menschen, wird sich dieser Effekt noch verstärken.
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