Guten Morgen! Unser News-Update für den Donnerstag:
• Die Konsumlaune hat sich massiv eingetrübt
• Gute Geschäftszahlen: Meta übertrifft die Erwartungen
• Das Postbank-Debakel kommt die Deutsche Bank teuer zu stehen
Trotz sinkender Inflationsrate sind die Preise weiterhin auf einem hohen Niveau – und das dämpft weiter die Konsumfreude der hiesigen Verbraucher:innen. Im November soll der Konsumklima-Indikator des Marktforschungsunternehmen GfK und NIM um 1,4 Punkte auf minus 28,1 Punkte fallen. Damit sei die Konsumstimmung so gedämpft wie seit 2008 nicht mehr – also zu Zeiten der Finanzkrise. „Vor allem die hohen Preise für Nahrungsmittel schwächen die Kaufkraft der privaten Haushalte und sorgen dafür, dass der private Konsum in diesem Jahr keine Stütze der Konjunktur sein wird“, erklären die Marktforschungsunternehmen laut Tagesschau. Neben der hohen Inflationsrate sei auch die zuletzt wieder etwas höhere Arbeitslosenquote ein Grund für die sinkende Kauflaune der Deutschen. „Es sind vor allem Zukunftsängste, die den Konsum belasten. Der Konsum hält die Wirtschaft in der Rezessionsspur. Mit dem zu Jahresbeginn steigenden CO2-Preis steht der nächste Griff ins Portemonnaie schon bevor“, meint Alexander Krüger, Chefvolkswirt des Bankhauses Hauck Aufhäuser Lampe.
Wie das GfK dem Spiegel zufolge in einer weiteren Untersuchung ermittelte, stehen jedem Deutschen in diesem Jahr durchschnittlich 26.271 Euro netto zur Verfügung. Ein sehr großer Teil des eigenen Einkommens wird jedoch vor allem auf die hohe Kante gelegt, wie das Statistische Bundesamt jetzt mitteilt, im vergangenen Jahr waren es im Schnitt 11,1 Prozent des eigenen Einkommens. Dies sei „eine hohe Quote im Vergleich zu anderen Industriestaaten“, erläutert die Statistikbehörde. Die Sparquote ist aber auf ähnlichem Niveau wie im Vorjahreszeitraum – in den Covidjahren 2020 und 2021 war sie noch sechs Prozent höher.
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