Guten Morgen!
Das sind die wichtigsten Branchenthemen zum Wochenanfang:
• Der Facebook-Mutterkonzern geht nach dem Angriff auf Israel stärker gegen Desinformationen vor
• Die Zahl der Regelinsolvenzen bei Firmen ist erneut gestiegen
• Lars Klingenbiel (SPD) fordert höheren Mindestlohn
Der Facebook-, Whatsapp- und Instagram-Mutterkonzern geht verstärkt gegen illegale und falsche Inhalte auf seinen Plattformen vor. Das Unternehmen habe dafür eine spezielle Einsatzzentrale mit Expert:innen eingerichtet, die unter anderem auch fließend Hebräisch und Arabisch sprechen, „um diese sich schnell entwickelnde Situation genau zu überwachen und in Echtzeit darauf zu reagieren“, heißt es in einer Mitteilung. Auf diese Weise sollen Inhalte, die gegen die eigenen Richtlinien verstoßen, schneller entfernt werden können. Zudem hat der Konzern die Vorgaben zu Gewalt und Hetze temporär erweitert: Inhalte, die Geiseln eindeutig identifizieren, werden gelöscht, wenn Meta darauf aufmerksam gemacht werde. Auch einige Hashtags werden eingeschränkt.
Im Zeitraum vom 7. bis 10. Oktober seien mehr als 795.000 Inhalte entfernt oder entsprechend markiert worden, die gegen Richtlinien auf Hebräisch und Arabisch verstoßen haben. Das seien innerhalb dieser drei Tage nach dem Angriff siebenmal mehr entsprechende gelöschte Inhalte als in den vergangenen zwei Monaten, so Meta.
Infolge der Angriffe der islamistischen Hamas auf Israel hatte zuvor die Europäische Kommission ein schärferes Vorgehen von Meta gegen Desinformation auf Basis des Digital Services Act (DSA) gefordert, berichtet Heise.
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