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Zum Start in den Tag gibt es die aktuellsten Meldungen aus der Branche im Überblick:
• Der oberfränkische Spielzeughersteller Haba geht in Insolvenz.
• In den USA stehen Google Maßnahmen auf dem Prüfstand.
• Die Postbank führt Apple Pay ein.
Beim Amtsgericht Coburg ist ein Antrag auf Insolvenz in Eigenverantwortung eingegangen: Betroffen ist der oberfränkische Spielwarenhersteller Haba. „Der Antrag auf Eigenverwaltung ist uns alles andere als leicht gefallen“, teilte der Geschäftsführer Mario Wilhelm der FAZ mit. Für das Familienunternehmen sei dies aber die einzige Möglichkeit, aus der angespannten Wirtschaftslage in alter Stärke zurückzukehren. Durch die Insolvenz in Eigenverantwortung – also ohne externen Insolvenzverfahren – könne das Unternehmen den laufenden Geschäftsbetrieb neu aufstellen und sich langfristig finanziell in sichere Fahrwasser begeben. Überwacht werde das Verfahren durch die Kanzlei dmp solutions.
Dem Insolvenzantrag gingen erste Vorzeichen voraus: So wurde die Einstellung einer der drei Eigenmarken (Jako-o) zu Anfang 2024 angekündigt. Die Führungsriege wurde ebenfalls neu aufgestellt und ein Stellenabbau angekündigt. Der Geschäftsbetrieb werde allerdings „wie gewohnt“ fortgesetzt.
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