URL ist bereits seit Februar im Besitz eines chinesischen Anbieters
Doch unter dieser Marke werden die betreffenden Produkte nicht vertrieben. Wo genau Lidl die Produkte der gar nicht mehr existenten Marke also herbekam, ist unklar. Es scheint aber denkbar, dass es sich bei diesen um alte Lagerbestände handelte. Die frei gewordene Domain wurde indes im Februar dieses Jahres an einen chinesischen Inhaber neu vergeben, wie eine kurze Abfrage auf der Plattform Whois.com zeigt.
Denkt man den Fall weiter, kommt man nicht umher sich zu fragen, ob Lidl, als Händler, in diesem Fall für die potenziell schädliche URL auf der Verpackung haftbar gemacht werden kann? Wirklich interessant wird diese Frage natürlich nur, sofern betreffende Personen versuchen einen derartigen Anspruch geltend zu machen. Dennoch sollten Händler durch den Vorfall daran erinnert werden, dass das Internet zwar wenig vergisst, aber trotz allem kein statisches Medium ist.
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