Die Anzeige und Filterung des Nachrichten-Stroms bei Facebook ist vielen Nutzern – privat und geschäftlich – ein Rätsel. Doch der Netzwerkriese will seinen Usern gegenüber künftig offener entgegentreten und „den Newsfeed entmystifizieren“.

Warum nicht alle „Storys“, also Status-Meldungen, Likes und Updates befreundeter User, nach dem Login angezeigt werden können, liegt auf der Hand: Es sind einfach zu viele – im Durchschnitt rund 1500 Stück pro Tag und Nutzer. Nach der notwendigen Filterung aller Storys verbleiben nur etwa 20 Prozent. Doch welche dieser Nachrichten an prominenter Stelle gezeigt werden und welche nicht, unterliegt nicht dem Zufall, sondern wird von einem gut durchdachten und komplizierten Algorithmus bestimmt. Bislang herrschte von Unternehmensseite Stillschweigen über die Kriterien der Sortierung und Filterung im Newsfeed. Doch in einer Stellungnahme gibt das Unternehmen Einblicke in seinen Algorithmus, der erst kürzlich verändert wurde.
Das grundlegende Ziel der Sortierung ist es, „Alle Posts anzuzeigen, die für den Nutzer interessant sind. Und wenn wir dazu glauben, dass eine Story besonders relevant ist, kommt sie ganz nach oben." Aber die Relevanz einzelner Feeds wird anscheinend unterschiedlich bewertet, denn immer wieder gab und gibt es Nutzer, die sich über die Einblendung unwichtiger und die Unterschlagung bedeutender Nachrichten beschweren. Aus diesem Anlass gibt Facebook nun Einblicke in die Newsfeed-Regulierung.
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