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Zum Start in den Tag gibt es die aktuellsten Meldungen aus der Branche im Überblick:
• Schnelllieferdienst Getir strauchelt
• Twitter verliert weiterhin Werbekunden
• Weniger Neugründungen in Deutschland
Der türkische Schnelllieferdienst Getir wollte eigentlich expandieren, wird nun aber zum Gegenteil gezwungen. Denn wie Business Insider unter Berufung auf das Handelsblatt jetzt berichtet, soll ein Strategiewechsel dabei helfen, die massiven monatlichen Verluste einzudämmen. So soll das Unternehmen derzeit pro Monat 80 bis 100 Millionen Euro verbrauchen, nur um den Betrieb am Laufen zu halten.
Statt Expansion heißt es daher jetzt Kompression: Die Märkte Spanien, Portugal und Frankreich wurden so bereits wieder verlassen. Mögliche weitere Kandidaten seien die Niederlande und Italien. Würde Getir diese Länder auch verlassen, wäre das Unternehmen zunächst nur noch in der Türkei, Großbritannien, USA sowie in Deutschland tätig.
Eine weitere Maßnahme, die im Gespräch ist, soll zudem die Schließung mehrerer lokaler Warenlager sein. Statt auf diese zu setzen, könnte das Unternehmen beispielsweise Waren von Franchisepartnern vor Ort beziehen. Die Maßnahmen sollen letztlich dabei helfen, die wirtschaftliche Lage Getirs zu stabilisieren, um so die bestehenden Investoren zu einer neuen Finanzierungsrunde zu bewegen.
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Das ist keine Überraschung, jedoch würde mich die Zahl der Insolvenzen speziell im Bereich Onlinehandel aufgrund von EU Überregulierung ( die einem Beruftsverbot gleichkommt), mehr interessieren.
Ab jetzt/ Juli 2023 ist es spannend,
noch spannender wird es ab September 2024:
da geben bestimmt sehr, sehr viele auf und bis dahin sind die chinesischen Exporte mal so richtig auffällig eingebrochen und bevor jemand eine "Gründungsberat ung" in Anspruch nimmt, müsste vorher derjenige eine Art Studium für den Onlinehandel finanzieren und eine Gesundheits-Sch ulung gegen Burnout.
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