Im letzten Geschäftsjahr lief es für das Online-Modeunternehmen eher schlecht als recht – unterm Strich standen hohe Verluste. Der Auftakt für das Jahr 2023/2024 gestaltet sich indes überraschend deutlich besser: Das bereinigte Ebitda – das Geschäftsergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen – kletterte auf 4,2 Millionen Euro. Im Vorjahresquartal stand an dieser Stelle noch ein dickes Minus von 28,8 Millionen Euro. „Schon im ersten Quartal 2023/2024 haben wir die Gewinnschwelle im weiterhin herausfordernden Marktumfeld überschritten“, kommentiert Tarek Müller, Mitgründer und Co-CEO die aktuellen Ergebnisse.
In allen drei Berichtssegmenten konnte die Gruppe die Profitabilität steigern. Die Umsätze wuchsen beispielsweise in der DACH-Region um 4,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 248,8 Millionen Euro an. In Österreich und der Schweiz verzeichnete man insgesamt zweistellige Wachstumsraten, hierzulande blieb das Umsatzwachstum im einstelligen Prozentbereich. Im restlichen Europa fielen die operativen Verluste insgesamt geringer aus. Der gesamte Konzernumsatz konnte lediglich um 0,6 Prozent gesteigert werden und so fiel er mit 507,1 Millionen Euro ähnlich hoch wie im Vorjahr aus. Die Zahl aktiver Kund:innen würde indes kontinuierlich zunehmen, heißt es: Registriert wurde ein Plus um 8,6 Prozent, in Summe seien es nun 12,8 Millionen. In den letzten zwölf Monaten, bis zum 31. Mai, hätten diese 39,6 Millionen Bestellungen getätigt, woraus sich eine durchschnittliche Bestellhäufigkeit von 3,1 ergibt. Trotz der hohen Nachfrage war jedoch die durchschnittliche Warenkorbgröße mit je 54,80 Euro leicht rückläufig – was die stagnierenden Erlöse erklärt.
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